Das künftige Ufer
von Mati Shemoelof
Stereo, 28 Minuten, 2018

Tel Aviv, 2048: Amir ist aus dem kriegsgeschüttelten Europa in das Land seines Vaters geflohen. Dort, in der jungen Levantinischen Union, wartet er auf Anna, die er auf der Flucht zurückgelassen hat.

Während Europa unter rechtem Terror und Bürgerkrieg zusammenbricht, lebt der Nahe Osten im Frieden. Zehn Jahre früher hat sich dort die Levantinische Union gegründet, ein Zusammenschluss von Staaten von der arabischen Halbinsel bis zum Schwarzen Meer. Von Dubai über Basra und Jerusalem bis nach Istanbul herrscht Freizügigkeit und Demokratie.

Die gefährliche Flucht aus Europa hat Amir schon hinter sich – doch angekommen ist er noch lange nicht. Seine Frau Anna hat er im Stich gelassen, seine israelische Geliebte Shiraz will nichts mehr von ihm wissen, ein Job ist nicht in Sicht und die Tiraden seines Cousins Moses sind ständiger Beweis dafür, dass die alten Wunden im Nahen Osten bei weitem nicht verheilt sind. Als Amir endlich ein Lebenszeichen von Anna erhält, schöpft er wieder Hoffnung.

CREDITS
Sprecher*innen: Erol Afsin, Helena Abay, Sammy Ounis, Nagmeh Alaei, Eva Hetkamp, Andreas Schröders
Autor: Mati Shemoelof
Musik und Komposition: Niklas Seidl
Technische Realisation: Henning Schmitz
Regie: Elena Zieser
Dramaturgie: Jan Buck
Redaktion: Isabel Platthaus

Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks, 2018.